Viele hörten gebannt zu auf der 7. „Global Noise and Vibration Conference“ von Ford in Dearborn, Michigan, obwohl es eigentlich darum ging, nichts zu hören. 
Durch angenehm leise Motoren wird es in modernen Fahrzeugen immer wichtiger, störende Geräuschquellen zu eliminieren. Kein Quietschen oder Klappern soll dem Fahrer lästig werden. Um den steigenden Anforderungen immer einen Schritt voraus zu sein, veranstaltet Ford alle zwei Jahre einen internationalen Kongress, an dem Entwickler und Ingenieure von Ford sowie Lieferanten teilnehmen, die über ein besonderes Know-how im Bereich NVH-Technologie (Noise, Vibration and Harshness) verfügen.
Viele Vorträge, darunter einer von BECHEM und ETNA-BECHEM, setzten sich mit diesem Thema auseinander. Die Technologien zur Geräuschreduzierung von BECHEM, wie z. B. Anti-Friction-Coatings (Gleitlacke) oder spezielle Lebensdauerschmierungen, helfen schon bei der Entwicklung von Fahrzeugen, eine angenehme Geräuschkulisse zu erzeugen.
Nicht jede potentielle Geräuschquelle ist im Vorfeld zu ermitteln. Viele entwickeln sich erst nach Jahren oder durch den alltäglichen Gebrauch. Auch hierfür bietet BECHEM eine Lösung. Um Werkstätten eine optimale Beseitigung von

störenden Geräuschquellen zu ermöglichen, hat BECHEM einen sogenannten Noise-Damping-Koffer entwickelt. Die Produkte in diesem Koffer ermöglichen nicht nur eine hohe Geräuschdämpfung, sondern sind auch auf die im Automobil verwendeten Materialien abgestimmt. So können Verfärbungen und Unverträglichkeiten vermieden und dem Fahrer ein höchstmöglicher Komfort geboten werden.
Bei der Fraunhofer-Preisverleihung 2012 erhielten die Wissenschaftler Dipl.-Ing. Andreas Malberg, Dr. Peter Eisner und Dr. Michael Menner vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, die zusammen mit BECHEM als Industriepartner und der TU Braunschweig einen Kühlschmierstoff aus wässrigen Biopolymer-Lösungen zur Anwendung in der Metallbearbeitung entwickelten, einen der Joseph-von-Fraunhofer-Preise 2012 für herausragende wissenschaftliche Leistungen zur Lösung anwendungsnaher Probleme.
Wie auch das Video zeigt, war und ist BECHEM mit seiner großen Schmierstofferfahrung und seinen Kenntnissen der Tribologie zugleich Partner und Mitentwickler der Fraunhofergesellschaft und Hersteller, Vertreiber und Anwendungsberater für diese zukunftsweisende Kühlschmierstofftechnologie.
Das beigefügte Podcast enthält Interview-Statements von Dr. Peter Eisner, vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising und Dr. Heinz Dwuletzki, Leiter Labor und Entwicklung Metallbearbeitung, BECHEM.
Fraunhofer Video; Fraunhofer Podcast, Foto rechts: Dr. Heinz Dwuletzki, BECHEM
In mehreren gemeinsamen Projekten konnten das Fraunhofer IVV, das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, das Institut für Ökologische und Nachhaltige Chemie der TU Braunschweig und die Schmierstoffhersteller
DAW AEROCIT Schmierungstechnik und BECHEM zeigen, dass neue Schmierstoffgenerationen für die Metallbearbeitung zur Verfügung stehen.
Die mineralölfreie Fabrik ist keine Vision.
Sind Sie Geschäftsführer, Technischer Leiter oder Strategischer Entscheider einer Firma, die Kühlschmierstoffe einsetzt?
Dann verschaffen Sie sich Zugang zu den wesentlichen Entwicklungen, Kenntnissen und Erfahrungen mit Blick auf eine
Produktion ohne Mineralöl im Jahr 2030
und nehmen Sie teil am Workshop des Fraunhofer IVV, am 15. Mai in Freising.
>>Infobroschüre zur Veranstaltung/Anmeldungsformular<<
Anmeldung
Petra.Gabler@ivv.fraunhofer.de
Fax +49 8161 491-222
Telefon +49 8161 491-124
Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, Freising und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Braunschweig wurde BECHEM mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis in der Kategorie „Forschungseinrichtungen" ausgezeichnet. Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und der Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel überreichten am 30. November den Preis in Berlin.
Prämiert wurde die Entwicklung des völlig neuen wasserbasierten und mittels eines Polymers viskos eingestellten Kühlschmierstoffes BERUFLUID. Dieser polymere Schmierstoff für die Metallbearbeitung verbindet die hohe Kühlwirkung von Wasser mit der sehr guten Schmierwirkung eines konventionellen, mineralölbasierten Schmierstoffes. Bei der Verwendung dieses polymeren Schmierstoffes werden deutlich geringere Umweltwirkungen verzeichnet. Eine vergleichende Ökobilanz konnte unter anderem erhebliche Vorteile in Bezug auf Ressourcenverbrauch und Klimarelevanz feststellen. Das neue BERUFLUID wurde in vielen Technikumsversuchen und bei Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie auf seine Leistungsfähigkeit und Kreislaufführbarkeit erfolgreich getestet und eingesetzt. Mittlerweile ist der neue Kühlschmierstoff fester Baustein der BECHEM Produktpalette. Das erfolgreiche BERUFLUID ist eine zukunftsweisende Antwort auf Fragestellungen, die sich vor dem Hintergrund der Ressourcenproblematik ergeben.

Der „Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis" wurde in diesem Jahr erstmals vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur vergeben. Er zeichnet herausragende Unternehmensbeispiele für rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen und anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus.
(v. l.): Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Prof. Dr. Horst-Christian Langowski, Fraunhofer-Institut IVV, Freising, apl. Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann, TU Braunschweig, Dr. Heinz Dwuletzki, BECHEM, und Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.
Im Dezember veranstaltete BECHEM bereits zum achten Mal das NE-Umformmeeting, diesmal im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund. Über 110 Teilnehmer folgten gespannt den Vorträgen, die in der ersten Tageshälfte ganz im Zeichen von Zukunftsenergie standen, darunter Präsentationen zu Windkraftanlagen (REpower Systems), zu Photovoltaik (ARGE Solar) und zu technischen Supraleitern (Bruker EAS). Die „Situation der Energieversorgung Heute und in der Zukunft in Deutschland" beleuchteten Vertreter der Stadtwerke Iserlohn.
In der zweiten Tageshälfte wurden den Teilnehmern aus der Draht- und Rohrzugbranche u. a. Gemeinschaftsbeiträge von BECHEM und Gastrednern präsentiert. Themenfelder waren die Trends beim Aluminiumdrahtzug (BECHEM/REBER SYSTEMATIC), die hochgenaue optische Ziehsteinvermessung mittels Bildverarbeitung (OEG) sowie das Feinstdrahtziehen und die Feinstfiltration am Beispiel vollsynthetischer Ziehschmierstoffe (BECHEM/Fil-TEC Filter).

T.A.T Machinery – einer der größten Werkzeugmaschinenhändler in Vietnam – hat seinen neuen Showroom den geladenen Gästen vorgestelllt. Auf Zehntausend Quadratmetern präsentiert der Händler sein Produktprogramm, das von Maschinen für die Metallbearbeitung und Umformung bis zu Maschinen für die Kunststoff verarbeitende Industrie reicht. Das umfangreiche Leistungspaket des Werkzeugmaschinenhändlers wird durch passende Hochleistungsschmierstoffe ergänzt. BECHEM war exklusiv mit einem Stand vertreten.
Ganz im Zeichen der Verknüpfung von Theorie und Praxis stand der erste BECHEM Innovationstag im Kongresszentrum Westfalenhallen. Die Themenschwerpunkte Entwicklungen, Innovationen, neue Technologien und Prozesse wurden auf unterschiedlichste Weise durch Vortragende aus Forschung und Praxis behandelt. Spannende Beiträge wie Bionik und „Denken in Lebenszyklen“ ergänzt durch Kundenvorträge und Präsentationen von BECHEM Mitarbeitern rundeten das Programm ab. In den Pausen sowie beim anschließenden Get-together gab es viel Raum für interessante Diskussionen. Die erfolgreiche Veranstaltung, an der BECHEM Labormitarbeiter der deutschen Standorte sowie Verantwortliche aus Produktion, Technik und Einkauf teilnahmen, wird zukünftig ein fester Bestandteil des BECHEM Innovationsmanagements.


Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrungen mit Calciumkomplexseifen und deren positiven Eigenschaften wurde BERUPLEX PMC 42 F für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen entwickelt. Das Produkt ist die Alternative zu den klassischen Produkten in diesem Bereich, die auf Lithium und Lithium/Calcium-Seifen basieren. Seit einem Jahr ist das neue Schwerlastfett bei mehreren Kunden im Einsatz. Die Kombination von tragfähigem Eindicker, hohem Feststoffanteil und vergleichsweise niedrig viskosen Grundölen bewirkt eine sehr gute Eignung für höchste Flächenpressungen bei gleichzeitig sehr gutem
Förderverhalten.
Beste Ergebnisse erzielten die BECHEM Entwickler u. a. bei der Anwendung in Profilwalzenlagern in einem deutschen Knüppelwalzwerk. Auch in anderen Schwerlastanwendungen hat sich BERUPLEX PMC 42 F inzwischen weltweit bewährt.
- Einsatztemperatur -20 °C bis +140 °C
- VKA-Schweißkraft ≥ 7000 N
- Ausgezeichnetes Förderverhalten
- hervorragende Wasserbeständigkeit
- Notlaufeigenschaften
Im Rahmen der Hagener Europawochen, fand am 11. Mai das Business-Breakfast bei BECHEM statt. Thema der Veranstaltung mit über 80 Gästen war das Zukunftsziel der EU-Kommission – intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. BECHEM Geschäftsführer Hans-Otto Franz nahm in seinem Vortrag darauf Bezug und zeigte wie sich BECHEM als traditioneller Mittelständler durch gute Strategie global positioniert. Mit rund 60 Partnern und 400 Mitarbeitern weltweit, setzt BECHEM auf Wissensmanagement, Innovation, Umweltverträglichkeit und innerhalb wie außerhalb des Unternehmens auf ein verlässliches Beziehungsmanagement. Das Thema Krisenmanagement kommentierte Herr Franz: „Man kann sich bei Sturm verstecken oder eine Windmühle bauen“. Er und sein Mitgeschäftsführer Dr.-Ing. Martin Walter haben sich für letzteres entschieden und arbeiteten gerade in schwierigen Zeiten daran, weitere Partner zu finden und durch Innovation und Konzentration auf Kernbereiche und Nischen ihren Platz im Weltmarkt weiter zu festigen und auszubauen.
| Bo Bäckström, Albatross 78, Hans-Otto Franz, BECHEM-Geschäftsführer, v. l. |
Themen wie Nachhaltigkeit und Green Business rücken immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Anlässlich des Campus Symposiums 2010 in Iserlohn verdeutlicht Geschäftsführer Hans-Otto Franz in einem Interview wie BECHEM in diesem Bereich aufgestellt ist.
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Vom 16. bis 18. November 2010 fand mittlerweile zum dritten Mal die "Technical and Commercial Conference Asia" auf Bali, Indonesien, statt. Die Veranstaltung mit mehr als 50 Teilnehmern dient dem internationalen Wissenstransfer zwischen BECHEM und seinen asiatischen Vertriebspartnern sowie den Beteiligungsgesellschaften aus Indien und China.
Innovative Schmierstoffprodukte, technische und kommerzielle Präsentationen sowie aufschlussreiche Fallstudien stießen bei den Zuhörern auf großes Interesse. Abgerundet wurde die Veranstaltung in geselliger Atmosphäre durch ein kulturell anspruchsvolles Rahmenprogramm, wie z.B. einem traditionellen, balinesischen Tanz.
Die Konferenz wurde zusammen mit unserem indonesischen Partner PT Multiprima organisiert, bei dem wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten.
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Vom 3. bis 6. November 2010 veranstaltete die Business Unit Schwerindustrie in Volmarstein das erste BECHEM HFA Symposium. HFA steht hier für vom Bergbau geforderte schwer entflammbare wasserhaltige Hydraulikflüssigkeiten. Bei dieser Veranstaltung waren über 30 Bergbauexperten aus Polen, Tschechien, Russland und Deutschland zu Gast.
Zentrales Thema waren die neuesten Technologien von HFA Hydraulikflüssigkeiten im Strebausbau von Bergwerken. BECHEM gehört hier weltweit zu den führenden Anbietern moderner Fluidsysteme. Im Vortragsteil der Veranstaltung wurden u. a. die unterschiedlichen Typen von schwer entflammbarer Hydraulikflüssigkeiten, HFA-E (Emulsion) und HFA-S (Lösung) behandelt. Auf großes Interesse stießen auch die Vorträge der internationalen Gäste zur Situation des Bergbaus in den verschiedenen Ländern.
Ein packendes Rahmenprogramm im Landschaftspark Duisburg rundete die von den Gästen hoch geschätzte Veranstaltung ab. Die Teilnahme am Bogenschießen oder am Kletterparcours auf alten Hochofenanlagen in schwindelerregender Höhe trug viel zu Teambuilding und bester Stimmung bei.

Mit BERUCOAT MC präsentiert BECHEM einen völlig neuen Gleitlacktyp, bei dem erstmals in einer serienreifen Formulierung die innovative Mikrokapseltechnologie eingesetzt wird. Nur unter dem Mikroskop zu erkennende, mit Schmierstoff befüllte, kugelartige Container, die in der eigentlichen Lackschicht eingebettet sind, geben unter Belastung ihre Ladung an die Reibungs- bzw. Schmierstelle ab. Es baut sich ein grifftrockener Schmierfilm zwischen den zwei beteiligten Reibungspartnern auf.
Das neue Schmierstoffprodukt besticht durch eine überragende Lebensdauer. Gegenüber den im Markt verfügbaren Hochleistungs-Gleitlacken, die auf der Zugabe von Festschmierstoffen basieren, weist der BECHEM Mikrokapsellack eine bis zu drei mal längere Lebensdauer auf.
Der Lack bietet eine hohe Arbeitssicherheit, da z. B. brennbare Lösemitteldämpfe nicht entstehen können. Eingebettet in einen wasserbasierten Lack lassen sich die Mikrokapseln gezielt an der zu schmierenden Stelle auftragen. Wie bei konventionellen Gleitlacken sind das Tauchen, Sprühen und die Massenschüttgutbeschichtung mögliche Aufbringungstechniken. Durch seine niedrige Trocknungstemperatur zeichnet sich das Produkt auch als ideales Beschichtungsmedium für temperaturempfindliche Kunststoffmaterialien aus.
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Das Campus Symposium 2010 der privaten Hochschule BiTS (Business and Information Technology School) ist eine Weiterführung der „Green Business Conference", die im letzten Jahr ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung, die vom Gedankenaustausch der etwa 800 Gäste, Journalisten und Referenten lebt, gibt durch interessante Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops viele Lösungsansätze und Denkanstöße zu aktuellen Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen.
In der mittlerweile weit bekannten Zeltstadt am Seilersee in Iserlohn waren 29 Referenten aus Politik und Wirtschaft zu Gast. Dazu gehörten viele bekannte Namen, z. B. Erich Sixt (Sixt AG), Petra Hesser (IKEA) und als Highlight Friedensnobelpreisträger und 45. Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika Al Gore, der sich weltweit für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt und nicht zuletzt mit seinem Oscar-prämierten Film „An Inconvenient Truth" zeichen setzte.
Zu den Rednern des Tagungsprogramms gehörte auch BECHEM Geschäftsführer Hans-Otto Franz, der Nachhaltigkeit nicht nur unter Umweltgesichtspunkten, sondern auch mit dem Blick auf soziale Aspekte in Unternehmen beleuchtete. Neben der zunehmend auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Produktpolitik von BECHEM präsentierte er dem interessierten Auditorium auch Einblicke in den Entstehungsprozess der BECHEM Unternehmenskultur.
Interview mit Herrn Dr. Dwuletzki, Leiter Labor und Technik Metallbearbeitung, BECHEM und Herrn Kay Marschalkowski, Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund auf der METAV 2010 in Düsseldorf.
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Fragen an Dr. Heinz Dwuletzki
00:00 - BECHEM hat eine lange Tradition. Wie sieht es mit dem Blick nach vorne aus?
02:49 - Sie werben mit einem provokanten Spruch zum Erdöl. Ist es denn wirklich so knapp?
05:55 - Lässt sich Mineralöl denn so einfach durch viskoses Wasser ersetzen?
07:50 - Was unterscheidet das Produkt von herkömmlichen Emulsionen bzw. wassermischbaren Kühlschmierstoffen?
09:38 - Kooperieren Sie bei der F + E mit externen Forschungseinrichtungen?
Fragen an Kay Marschalkowski
11:08 - Können Sie Ihr Institut kurz beschreiben?
11:34 - Was genau ist "Innenrundschälschleifen"?
13:25 - Was macht BERUFLUID für Sie so interessant?
Die Themen Energieeffizienz, Ressourcenproblematik und Nachhaltigkeit werden zunehmend fester Bestandteil der Geschäfts- und Produktpolitik vieler Unternehmen. Vor diesem Hintergrund bietet BECHEM mit dem mineralölfreien, wasserbasierten BERUFLUID nicht nur ein neues leistungsstarkes Medium für die Metallbearbeitung, sondern auch eine Problemlösung hinsichtlich aktueller Rohstofffragen.
In der Metallbearbeitung der nahen Zukunft wird additiviertes „Viskoses Wasser“ von großer Bedeutung sein. Unternehmen, die sich frühzeitig mit mineralölfreien, wasserbasierten Systemen auseinandersetzen, gewinnen einen Know-how-Vorsprung und sind weniger der Preisentwicklung von Mineralölprodukten ausgesetzt.
Mehr Informationen auf: www.berufluid.de
Ausgewählte Produkte finden Sie hier.
Am 3.11.09 fand zum siebten Mal das von BECHEM veranstaltete NE-Umform-Meeting statt. Die Veranstaltung, die alle zwei Jahre im Wechsel mit der Düsseldorfer WIRE-Messe ausgetragen wird, hat mit über 140 Teilnehmern mittlerweile ein beachtliches Format erreicht und ist in dieser Art einzigartig in Deutschland. Fast die ganze deutsche Draht- und Rohzugbranche einschließlich BECHEM-Kunden aus der Schweiz, aus Belgien und den Niederlanden einschließlich ihrer Peripherie wie Maschinen-, Werkzeug-, Filter- und Vlieshersteller war am Tagungsort in Herdecke zusammengekommen.
Zentrale Themen waren die Zukunftstendenzen im Bereich NE-Drahtzug (Alu, Cu, Ms). Hierbei spielte der Automotive Sektor eine entscheidende Rolle. In diesem Rahmen fand der Beitrag „Die Zukunft des Automobils“ von Dr. Peter Meintz (linkes Bild), Pressesprecher des ADAC Westfalen e.V., große Beachtung. Der Vortragsteil, den u. a. Vertreter der Firmen Berkenhoff, Aurubis sowie des Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie bestritten, wurde aufgelockert durch eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der führenden Ziehsteinhersteller BALLOFFET, FORTEK, FRIEDRICH und REDIES.


Das Umformmedium BERUFORM STO 1268 ermöglicht anspruchsvolle Stanz-, Feinschneid- und Tiefziehoperationen mit einem hervorragenden Preisleistungsverhältnis. Die neueste Entwicklung aus der Palette der blechumformenden Produkte kann sogar in zahlreichen Umformprozessen zum Einsatz kommen, bei denen Chlor bisher als unverzichtbare Komponente eingestuft war. Das arbeits- und umweltfreundlichere Produkt bietet einen hervorragenden Korrosionsschutz und zeichnet sich durch geringere Entsorgungskosten aus.
Bei der Fertigung von Bremsträgerplatten für schwere LKW und weiterer anspruchsvoller Umformerzeugnisse für den Automotive-Bereich setzen viele Anwender bislang Hochpreisprodukte ein. Durch eine ausgewogene Formulierung aus polaren Wirkstoffen, aktiven Schwefelverbindungen und speziellen Verschleißschutzadditiven bringt BECHEM mit BERUFORM STO 1268 nun eine deutlich preiswertere Variante auf den Markt, die Anwendern bei gleichem Leistungsvermögen erhebliche Vorteile hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit sichert.
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| Anspruchsvolle Feinschneidteile aus dem Automotive-Bereich |
Ganz im Zeichen von Green Business stand die fünfte internationale Wirtschaftskonferenz, die von der privaten Hochschule Business and Information Technology (BiTS) auf dem Campus Seilersee in Iserlohn im September ausgetragen wurde.
Die noch junge mit 600 bis 800 Teilnehmern große Veranstaltung brillierte auch in diesem Jahr mit hochrangigen Gästen aus Wirtschaft und Politik. Bei der Veranstaltung gehörte neben vielen wichtigen Fachbeiträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft die Rede des ehemaligen britischen Premierministers und Sondervermittlers für den Nahen Osten Tony Blair zu den Highlights.
BECHEM beteiligte sich auf dem Campus Symposium nicht nur mit einem kleinen Ausstellungsstand, der „Green Business“ aus dem Hause BECHEM in Form von Bioschmierstoffen und dem mineralölfreien Kühlschmierkonzept BERUFLUID demonstrierte, sondern auch an der Podiumsdiskussion. Hans-Otto Franz, geschäftsführender Gesellschafter der CARL BECHEM GmbH, wirkte an der 50-minütigen Diskussionsrunde mit dem Thema “Wie viel Nachhaltigkeit kann sich die deutsche Wirtschaft im internationalen Wettbewerb leisten“ rege mit.


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Bild links: Hans-Otto Franz, Bild rechts: Prof. Dr. Jörg Ottersbach, Osborne Clark, moderiert die Podiumsdiskussion mit den Herren Dr. Ignacio Campino, Vorstandsbeauftragter für Nachhaltigkeit und Klimaschutz der Deutschen Telekom AG, Gustav Dieter Edelhoff, Altpräsident der Deutschen Entsorgungswirtschaft e. V. , Amit Yudan, Business Development bei Better Place, Hans-Otto Franz, geschäftsführender Gesellschafter der CARL BECHEM GMBH
Das in sechster Generation immer noch in Familienhand geführte Hagener Unternehmen CARL BECHEM GmbH feiert in diesem Jahr sein 175-jähriges Firmenjubiläum. Basis für die vergangene Entwicklung und das erfolgreiche Bestehen in einem immer härter umkämpften Markt war und ist ein klares Innovationsmanagement.
Durch Produkt- und Prozessinnovationen stellt BECHEM täglich unter Beweis, dass das Unternehmen zur Spitze der europäischen Hersteller von Hochleistungsschmierstoffen gehört. Stets ist man auf der Suche nach neuen Produkten, die dem Kunden aus Gewerbe und Industrie ein Höchstmaß an Nutzen bringen.
Weit über 800 Schmierstoffprodukte bietet BECHEM seinen Kunden in den vier Business Units Industrie, Metallbearbeitung, Umformtechnik und Spezialschmierstoffe an. Das 175-jährige Jubiläum wird das Unternehmen in diesem Monat im Rahmen des 6. internationalen CARL BECHEM Symposiums in Dortmund feiern. Hier wird die internationale „BECHEM-Family" mit ihren Tochtergesellschaften, Joint Ventures und Partnern aus 30 Ländern zusammenkommen. „Die Veranstaltung dient dem internationalen Wissenstransfer unter den BECHEM-Partnern und ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Unternehmensentwicklung", erklären die Geschäftsführer Hans-Otto Franz und Dr. Martin Walter. Die Tage vom 17. bis 20. Juni. werden gefüllt sein durch ein umfangreiches Programm, das viele Vorträge, Gastbeiträge und Projektberichte zu Wissenschaft und Praxis sowie Exkursionen umfasst.
Kongresszentrum Westfalenhallen: Veranstaltungsort des 6. CARL BECHEM International Symposiums
Am 24.04.09 tagte der Unterausschuss Pressen und Walzen des Deutschen Schraubenverbandes bei BECHEM in Hagen. Rund 30 Besucher von mehr als 20 Mitgliedsfirmen nutzten auf der 89. Verbandssitzung die Gelegenheit, sich über neueste Tendenzen im Schmierstoffbereich zu informieren.
Verschiedene Referenten berichteten über Zukunftstrends in der Schmierstoffentwicklung, über neue Drahtbeschichtungsmedien und Multifunktionsöle und behandelten auch das komplexe Thema REACH.
Die Veranstaltung war durch lebhafte Diskussion sowie angeregten Informationsaustausch gekennzeichnet. Die Fachvorträge stießen auf großes Interesse.
Die SCHLEIFRING Gruppe gehört mit ihren spezialisierten Tochterunternehmen zu den weltweit bedeutendsten Anbietern in den Bereichen Flach- und Profilschleifen, Rundschleifen und Werkzeugschleifen. Die Unternehmensgruppe veranstaltet im Mai das SCHLEIFRING Grinding Symposium in der Schweiz. Hier können Sie sich auf dem BECHEM-Stand nicht nur über das innovative Kühlschmierkonzept BERUFLUID informieren, sondern das neue Produkt auch in Aktion erleben. Das enorme Leistungsvermögen der neuen Kühlschmierstoffgeneration kann bei Schleifoperationen auf zwei Nockenwellenschleifmaschinen des Maschinenherstellers Schaudt auf dessen Messestand begutachtet werden.
SCHLEIFRING Grinding Symposium 06.-08. Mai, Expo-Thun, Schweiz

Vor zwei Jahren hatte Bundestagsabgeordneter Marko Mühlstein die CARL BECHEM GMBH auf der Hannovermesse kennengelernt. Gemeinsam mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wurde er in Russland im Sommer 2008 erneut auf das Unternehmen BECHEM und seine internationalen Aktivitäten aufmerksam. Ende letzten Jahres besuchte Marko Mühlstein das BECHEM-Werk in Sachsen-Anhalt, eine der drei deutschen Fertigungsstätten von BECHEM für Hochleistungsschmierstoffe.
Marko Mühlstein zeigte sich beeindruckt von der BECHEM-Firmenphilosophie und davon, dass das Unternehmen sich bei der Übernahme des früheren Ceritolwerkes bei der Treuhand gegenüber Großkonzernen behaupten konnte. Bei dem Besuch vereinbarten der geschäftsführende Gesellschafter Hans-Otto Franz und der Bundestagsabgeordnete Marko Mühlstein weitere Kontakte, um die internationalen Geschäftsbeziehungen auszubauen.
Die Vorregistrierung aller von der CARL BECHEM GMBH hergestellten und registrierungspflichtigen Stoffe (Verdicker) ist im Oktober 2008 erfolgt.
Durch die Vorregistrierung gegenüber der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) können die Übergangsfristen der REACH-Verordnung in Anspruch genommen werden, d.h. BECHEM darf die vorregistrierten Stoffe bis zum 31.05.2013 bzw. 31.05.2018 herstellen und in Verkehr bringen.
Die Abteilung Produktsicherheit wird sich in den nächsten Monaten in den PreSief`s (Substance Information Exchange Forum) und den daraus hervorgehenden stoffspezifischen Sief`s einbringen und die Registrierungsdossiers der jeweiligen Stoffe in den gesetzten Fristen bei der ECHA einreichen. Durch die Registrierung erwirkt BECHEM das Recht, die selbst hergestellten Stoffe dauerhaft herzustellen und in den Verkehr zu bringen.
Die Registrierungskosten setzen sich aus den Gebühren gegenüber der ECHA und den Testkosten, die im Wesentlichen von der Anzahl der Registranten abhängen, zusammen.
Neuer warmhärtender PTFE-Gleitlack Mit dem vielseitig einsetzbaren, neuen Gleitlack BERUCOAT AF 320 stattet man nachzubehandelnde Bolzen, Federn, Schrauben, Bremsen- und Kunststoffteile mit einem hohen Lasttragevermögen und einer Lebensdauerschmierung aus.
Zudem verleiht die grifftrockene schwarz-graue Beschichtung - auch Anti-Friction-Coating genannt - den Produkten eine gute Optik. Hauptanwendungsgebiete sind die Verschleißreduzierung bei gleitenden Bewegungen und die Herabsetzung des Reibungskoeffizienten der Objekte. Eine Besonderheit ist die niedrige Einsatztemperatur von ca. 120 °C, die auch das Beschichten von Materialien mit geringerer Einbrenntemperatur wie Kunststoffe aus POM oder PA und von Druckgusserzeugnissen aus Zink und Aluminium ermöglicht.
BERUCOAT AF 320 ist geeignet für Materialpaarungen aus Stahl/Stahl, Stahl/Kunststoff, sowie Kunststoff/Kunststoff.
Technische Daten
-Hochfeste Langzeit-Gleitbeschichtung
-Einsatztemperatur -70 °C bis + 250 °C
-Ölbeständig nach dem Einbrennen
-Vermeidung von "Stick-Slip"-Effekten
-Zusammensetzung aus PTFE, organisches Bindemittel, organische Lösemittel
Am 3. und 4. März 2008 fand die "Technical and Commercial Conference Asia" mit 40 Teilnehmern aus dem asiatischen Raum statt.
Es war die zweite Konferenz, die speziell auf die Anforderungen des asiatischen Wirtschaftsraumes ausgerichtet ist.
Die teilnehmenden Partner aus China, Indien, Indonesien, Korea, Malaysia, Thailand, Taiwan, Philippinen, Vietnam und den USA trafen sich in Bangkok zum intensiven Gedankenaustausch mit dem Ziel, das asiatische Vertriebs- und Kommunikationsnetz der CARL BECHEM GMBH und deren Partner auszubauen.
Die informativen Beiträge zu neuen Produkten, Fallstudien und technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den einzelnen Ländern stießen bei allen Teilnehmern auf großes Interesse. Wir möchten uns auf diesem Wege bei all unseren Partnern für die konstruktive Mitarbeit bedanken, die diese Konferenz erst so erfolgreich werden ließ.
Die Veranstaltung wurde mit einem kulturell anspruchsvollen Rahmenprogramm in geselliger Atmosphäre abgerundet.
Die eindrucksvolle Bootsfahrt auf dem Chao Phraya Fluss und eine Stadtrundfahrt in Bangkok fanden großen Anklang.
Vom 31.01. bis zum 01.02.2008 fand die vierte Gesamtvertriebstagung im Hotel Arcadeon statt.
Die Veranstaltung war durch ein vielfältiges, abwechslungsreiches Tagungsprogramm geprägt.
Neben Berichten zu Geschäftsergebnissen sowie zu nationalen und internationalen Aktivitäten aus den verschiedenen BECHEM-Business-Units wurden diverse Vorträge zu neuen Laborentwicklungen und industriellen Anwendungsfeldern gehalten.
Viele Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich Stahl- und Automobilindustrie sowie interessante Case Studies zum Thema "Anti-Friction-Coatings" für Automotive-Anwendungen stießen auf großes Interesse.
Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Rohstoffmärkte wurden mögliche Zukunftsstrategien hinsichtlich des Einsatzes von Estern beleuchtet und diskutiert. Gastvorträge zu diesem Thema und zum anspruchsvollen Anwendungsfeld Schleiftechnologie bereicherten die zweitägige Veranstaltung.
Zum Rahmenprogramm gehörten ferner zeitgemäße Schulungen zum Thema kraftstoffsparendes Fahren mit dem Dienstfahrzeug und das Angebot eines Fahrsicherheitstrainings für alle Dienstwagenfahrer.

Russische Tieftemperaturfette auf dem Prüfstand Vergleichbarkeit mit DIN gekennzeichneten Fetten wird ermöglicht
Hagen, Dezember 2007. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der CARL BECHEM GMBH hat verschiedene Tieftemperaturfette aus den Nachfolgestaaten der UdSSR auf ihre untere Gebrauchstemperatur hin untersucht.
Die untere Einsatztemperatur wird bei diesen Produkten häufig mit -50 °C, teilweise auch mit -60 °C angegeben.
Unklar ist allerdings nach welchen Kriterien die angegebenen Temperaturen bestimmt werden. Ein Vergleich mit anderen Produkten ist deshalb nicht ohne weiteres m öglich.
Diese Untersuchung hat ergeben, dass zwischen den Angaben auf den Gebinden der russischen Fette und den Testergebnissen gemäß DIN 51 825 eine Differenz von 20 °C bis 40 °C liegt.
Fette, die nach DIN einer unteren Gebrauchstemperatur zwischen -30 °C bis -40 °C entsprechen, sind bezüglich dieser Eigenschaft also durchaus mit Produkten auf dem russischen Markt vergleichbar, deren Tiefsttemperatur- bereich mit bis zu -60 °C angegeben ist.
Testverfahren nach KESTERNICH gemäß DIN 51 805
In den BECHEM Laboratorien wird das Testverfahren nach KESTERNICH gemäß DIN 51 805 angewandt. Dabei wird eine kleine Düse (Bild 1) mit einer Fettprobe gefüllt und auf die Prüftemperatur heruntergekühlt. Daraufhin wird die Düse mit einem Gasdruck beaufschlagt, der langsam in Stufen erhöht wird. Der Druck, bei dem das Fett die Gasströmung freigibt, ist der Fließdruck. Dieser hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Angaben der unteren Gebrauchstemperatur. Gemäß DIN 51 825 darf man nur die Temperaturen als untere Gebrauchstemperatur angeben, bei denen nach DIN 51 805 im Verfahren nach KESTERNICH ein Fließdruck von höchstens 1400 mbar gemessen wurde. Dieses Verfahren ist relativ weit verbreitet, einfach und gut reproduzierbar. Es ist sehr gut geeignet, um die unteren Einsatzgrenzen verschiedener Fette miteinander vergleichbar zu machen.
Ergebnisse des Testverfahrens
Die vier getesteten Fette, hier mit den Buchstaben A bis D benannt, erreichen alle in den durchgeführten Testverfahren nicht die unteren Gebrauchstemperaturen, die von den Herstellern angegeben wurden. Der Fließdruck ist bei Temperaturen von -50 °C und -20 °C bestimmt worden. Bei -50 °C konnte keines der Fette der Forderung nach einem Fließdruck unter 1400 mbar standhalten. Produkt A, C und D erfüllen die Anforderungen bei -20 °C. Produkt B erzielte auch bei -20 °C keine ausreichenden Ergebnisse. Den Testergebnissen zufolge, liegen die unteren Gebrauchstemperaturen für Produkt A bei -30 °C, für Produkt B bei -10 °C, für Produkt C bei -20 °C und für Produkt D bei -30 °C. Dementsprechend befinden sich die nach DIN 51 825 ermittelten unteren Einsatztemperaturen ungefähr 20 °C bis 40 °C höher als von den Herstellern angegeben.

Das zweite ÖKOPROFIT®-Projekt der Stadt Hagen wurde von 13 Unternehmen erfolgreich abgeschlossen.
Am Dienstag, 27.11.07 erhielten Hans-Otto Franz (Geschäftsführer), Michael Fischer (Leiter Umwelt- und Sicherheitsmanagement) sowie Klaus Rost (Leiter Technischer Einkauf) für den Standort Hagen durch Oberbürgermeister Peter Demnitz und Matthias Peck, NRW-Umweltministerium, die Auszeichnung als ÖKOPROFIT®-Betrieb.
Mit dieser Auszeichnung wird das überdurchschnittliche Engagement der Unternehmen für den Umweltschutz gewürdigt.
BECHEM hat ein umfassendes Programm mit Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes erarbeitet und mit der Umsetzung begonnen.
Im Projektverlauf wurde durch das BECHEM Team nach Analyse der Energie, Wasser- und Abfallverbräuche ein jährliches Einsparpotential von
- 10 t Abfall
- 285.000 kWh Energie
- 98 t CO2
erreicht.
Das entlastet unsere Umwelt. Zugleich wurde eine Kosteneinsparung von € 23.535,- erzielt.
Dieser Öko-Profit kann sich sehen lassen und zeigt, dass Umweltschutz und Ökonomie keine Gegensätze darstellen müssen. Die erzielten Einsparungen von Ressourcen und Geld sind hierfür ein deutlicher Beweis.
ÖKO-PROFIT lohnt sich!
Vom 17. bis 20. September traf sich das weltweite BECHEM Automotive-Team zum alljährlichen Informationsaustausch rund um das Thema "Spezialschmierstoffe für die Automobilindustrie".Das Meeting im Parkhotel Schönbrunn in Wien wurde zusammen mit unserem österreichischen Partner Kutzendörfer & Dworak organisiert, dem wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken möchten. Die Veranstaltung war wieder einmal durch ein informatives und abwechslungsreiches Programm von Vorträgen aus unterschiedlichen Ländern gekennzeichnet. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei den Gastrednern Ing. Robert Pollmann, Fa. Pollmann, Österreich, und Josef Ameres, AKE, Deutschland, die zum gelungenen Programm beigetragen haben. Weitere Themen waren Zukunftsmärkte und Produkte, die in einem Workshop diskutiert wurden.
Beim kulturellen und geselligen Teil fand neben der Besichtigung des Schlosses Schönbrunn
das Abendessen im Fernsehturm Wien besonderen Anklang.
Wir freuen uns auf das nächste Treffen 2008 beim internationalen Automotive Meeting in Deutschland.
Unter der Schirmherrschaft von Frau Irmingard Schewe-Gerigk, Mitglied des Deutschen Bundestages aus dem Wahlkreisbüro Herdecke, war am 01. Juni 2007 eine Delegation des Freundeskreises Berlin-Taipeh in unserem Hause zu Gast.
Der Besuch von Herrn Prof. Dr. Shieh, Botschafter und Repräsentant von Taiwan, und seiner Delegation begann mit einem Empfang am Vorabend im Ringhotel Zweibrücker Hof, wo erste Kontakte geknüpft und Informationen ausgetauscht wurden. Am n ächsten Tag konnten sich die Gäste aus Taiwan dann im BECHEM Werk Hagen von den vielf ältigen Möglichkeiten aus dem Bereich der Schmierstoffe überzeugen. Vorgestellt wurden unsere bereits bestehenden Gesch äfte und Kooperationen mit Firmen in Taiwan.
So konnten wir zu einer gelungenen Delegationsreise beitragen und das Anliegen des Freundeskreises Berlin-Taipeh, dass Deutsche und Taiwanesen einander besser verstehen und kennenlernen, unterstützen.
Innovation und Fortschritt prägen seit 1834 das Unternehmen BECHEM. Ohne Hochleistungsspezialschmierstoffe war in der Vergangenheit kaum ein technisches Wunderwerk zu vollbringen. Dies soll sich auch beim neuen Hochgeschwindigkeitszug TGV nicht ändern.
Der neue französische Zug TGV „V150“ erreichte in dieser Woche mit 574,8 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord! Für diese technische Meisterleistung wurde nicht nur ein komplett überarbeiteter Zug, mit verbessertem Motor, stärkerer Motorleistung und größeren Rädern eingesetzt. Auch das Schienennetz der SNCF wurde deutlich verbessert. Wenn es auf Höchstleistungen ankommt, lange Lebensdauer und Umweltverträglichkeit gefragt sind, setzt die SNCF BECHEM´s Ceritol AW 450 UWS für die Weichenschmierung ein.
BECHEM CERITOL AW 450 UWS ist oxidations-, alterungs- und wasserbeständig. Auch Warmwasser wässrig-alkalische und -saure Umgebungen können dem Produkt nicht zusetzen. Durch die gute Haftung auf metallischem Untergrund und bedingt durch die Auswahl besonderer Verdicker und Feststoffe lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Schmierstoffen wesentlich verlängerte Nachschmierintervalle realisieren. CERITOL AW 450 UWS ist bestens zur Substitution konventioneller Fette geeignet, insbesondere da, wo aus Gründen des Umweltschutzes biologisch abbaubare Produkte eingesetzt werden müssen (94% gem. CEC-L 33-A-93). Es ist daher besonders für die Schmierung von Weichen und Spurkränzen geeignet. Das Spezialfett kann von - 30°C bis +80°C eingesetzt werden und verfügt über die SNCF-Freigabe nach Nr. IEM 05 005.
Durch die hohen Geschwindigkeiten des TGV und die kurzen Intervalle zwischen den einzelnen Zügen ist eine kurze Verweildauer der Gleisarbeiter und eine extrem schnelle Applikation besonders wichtig. BECHEM liefert zusammen mit dem Produkt CERITOL AW 450 UWS eine Hochdruckspritze, die verglichen mit dem Pinselaufstrich einen um 70% niedrigeren Zeitaufwand erfordert.
Die französische Staatsbahn ist schon seit vielen Jahren ein großer und wichtiger Kunde von unserem Tochterunternehmen CARL BECHEM FRANCE.
Am 01. März werden Dr. Oliver Thordsen, Thomas Brexeler und Falk Busse von der CARL BECHEM GMBH im Haus der Technik in Essen während eines ganztägigen Seminars über Spezialschmierstoffe als Konstruktionselement für Fahrzeugkomponenten referieren.
Die Ansprüche der Automobilindustrie sind vielfältiger Natur. In jeder neuen Fahrzeuggeneration findet ein enormer Innovationsschub hinsichtlich Komfort, Sicherheit und Umweltverträglichkeit statt, die moderne Fahrzeuge in ihren konstruktiven Details immer komplexer werden lassen. Es werden höchste Anforderungen an die Kontaktzuverlässigkeit und Werkstoffverträglichkeit gestellt. Zudem ist eine lange Lebensdauer in unterschiedlichen Klimaten bei verbesserter Qualität und Funktionssicherheit zu gewährleisten. Auch durch die gestiegenen Komfortansprüche gewinnt das Thema Geräuschdämpfung (Vermeidungen von Körperschall) für die Automobil- und Zulieferindustrie eine immer größere Bedeutung. Innovative Spezialschmierstoffe für die Automobilindustrie sind mittlerweile wichtige Konstruktionselemente für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Neben der Lebensdauer und Funktionsfähigkeit ist vor allem die Verträglichkeit mit den verwendeten Werkstoffen im Fahrzeug von Bedeutung. Die Haptik wurde gezielt verbessert und unerwünschte Geräuschentwicklungen im Interieurbereich werden vermindert. Das Seminar gibt einen Einblick darüber, welches Leistungsspektrum moderne Spezialschmierstoffe heute bieten und welcher Nutzen für die Konstruktion durch eine richtige Auswahl erzielt werden kann.
Das Seminar dient dazu, Konstrukteure über die Leistungspotenziale und Einsatzmöglichkeiten moderner Schmierstofftechnik für unterschiedlichste Anwendungen im Automobilbereich zu informieren. Den Teilnehmern werden Kenntnisse über Unterschiede und der anwendungsbezogenen Auswahl von Schmierstoffen vermittelt.
Die Vorträge richten sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Qualitätsmanagement der Kfz-Hersteller- und Kfz-Zulieferindustrie.