REACH.

REACH ist eine EU-Verordnung, die das Chemikalienrecht in der EU völlig neu strukturiert und regelt. Die Verordnung ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten und gilt damit unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat der EU. Für ihre Umsetzung ist ein zeitlicher Rahmen von 11 Jahren vorgesehen. Wesentliche Kernelemente des neuen Rechts sind die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe.

Das wichtigste Kernelement der REACH-VO ist die Registrierung. Seit dem 01. Juni 2008 dürfen Stoffe als solche und in Gemischen nur dann in der Gemeinschaft hergestellt oder importiert werden, wenn sie registriert wurden. Die Registrierungspflicht gilt für Hersteller und Importeure aller registrierungspflichtigen Stoffe ab einer Menge von 1 Tonne pro Jahr.

REACH bot die Möglichkeit, sogenannte Übergangsfristen für die Registrierung in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung war eine Vorregistrierung der registrierungspflichtigen Stoffe im Zeitraum vom 1. Juni bis 1. Dezember 2008. Die Produktion und Verwendung von Stoffen ist nach erfolgter Vorregistrierung bis 2010, 2013 oder 2018 erlaubt. Die jeweiligen Zeiten sind abhängig von der produzierten resp. importierten Menge bzw. dem Gefahrenpotenzial der Stoffe.

 
BECHEM REACH

Die Verantwortung erstreckt sich auf alle Bereiche der chemischen Industrie. Sie betrifft also auch Schmierstoffproduzenten. Außerdem erstreckt sie sich auf alle Ebenen der Wertschöpfungskette, d.h. sie beginnt beim Produzenten der Grundstoffe, reicht über den Formulierer eines Schmierstoffes und endet beim Endkunden.

REACH intensiviert damit die Kommunikation in der Wertschöpfungskette in bisher unbekannter Weise und schafft so Transparenz hinsichtlich der Gefahren und Risiken, die von einem Stoff oder einem chemischen Produkt ausgehen können.

BECHEM hat alle selbst hergestellten und registrierungspflichtigen Stoffe fristgerecht vorregistriert und sich damit den Anspruch auf die entsprechenden Übergangsfristen gesichert.